Entwicklung und Gestaltung

Geschichte

Geschichte, Architektur und Entwicklung des Westfriedhofs München von 1898 bis zu den Mosaikgärten.

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Anlage und Eröffnung

Der Westfriedhof wurde 1898 angelegt. Er gehört zu den vier Münchner Großfriedhöfen, die zwischen 1899 und 1907 nach Plänen des Stadtbaurats Hans Grässel entstanden. Zur Eröffnung 1902 lag das Gelände noch in der Gemeinde Moosach; die Friedhofsfläche wurde eigens nach München eingemeindet. Moosach folgte erst 1913.

Das Bauensemble am Forum

Die 1902 fertiggestellten Friedhofsbauten verbinden einen hohen Glockenturm mit dem runden Kuppelbau der Aussegnungshalle. Zur Friedhofsseite folgen Terrassenbauten und eine steinerne Ölberggruppe unter einem Baldachin. Unter den Gebäuden liegt eine Krypta. Eine große Treppe öffnet den Blick in das Forum.

Gerade und geschwungene Wege, eine große grabfreie Rasenfläche und ein kleiner See geben der fast 50 Hektar großen Anlage unterschiedliche Raumfolgen. Das Ensemble und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz.

Erweiterung und spätere Orte

Nach einer Erweiterung 1950/51 wuchs der Friedhof auf seine heutige Größenordnung. 1962 entstand die Urnenhalle am Teich nach Plänen von Eugen Jacoby. 2012 wurde ein Ehrenmal für 63 seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs getötete Angehörige der Bayerischen Polizei errichtet.

Der Begegnungsort Steinkreis und die Gedenkanlage für Kinder und Föten gehören zu den markanten Orten des Friedhofs. Im Mai 2015 kamen die Mosaikgärten hinzu: eine Urnengemeinschaftsanlage mit acht unterschiedlichen Urngrabstätten.

Geschichte vor Ort lesen

Der offizielle Friedhofsplan zeigt die historischen Gebäude, die Urnenhalle, den Steinkreis, die Polizeigedenkanlage, die Gedenkstätte für Kinder und die Mosaikgärten. Der Rundgang beschränkt sich bewusst auf fünf Stationen mit präzisen offenen Koordinaten.